Singer / Songwriter
172210 - 0366084
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L`appartenenza

Merkliste
Zusammenfassung

Nach acht langen Jahren und dem in 2012 erfolgreich eingespielten Album „Süden“, mit Werner Schmidbauer und Martin Kälberer, wieder ein eigenes Album aufzunehmen mit ganz neuen Liedern, das war wirklich Zeit für mich, sagt der 50-jährige. So unterschiedlich die dreizehn Songs sein mögen, gebündelt werden sie alle unter dem Thema Zugehörigkeit.

Als Wahlschweizer, der jedoch immer wieder an seine Ursprünge zurückkehrt, ist er stetig auf der Suche nach Zugehörigkeit. In seiner Muttersprache heißt sie L’appartenenza. Ein atemberaubendes, wortgewaltiges Werk, mit dem er in tausend Facetten seine Sehnsüchte, Erinnerungen und Erfahrungen reflektiert.

Unter diesem Lichte betrachtet scheint es ganz natürlich, dass Pollina auf Seelenverwandte zurückgreift, um seine appartenenza zu erlangen: Da ist seine sizilianische Schwester Etta Scollo, mit der ihn eine Jahrzehnte dauernde Freundschaft verbindet: Ein wehmütiges, unter die Haut gehendes Liebesbekenntnis an ihre verlorene und doch immer wieder besuchte Heimat stimmen die beiden an (Ti Vogghiu Beni). Da ist der charismatische und bärbeißige Giorgio Conte, mit dem er das ergreifende Mare, Mare, Mare singt, eine Hymne auf das Meer als Sehnsuchtsort in einer durchgedrehten Welt. Und schließlich auch der neue Compagnon Werner Schmidbauer, der den italienischen Zeilen von Risveglio, diesem Tribut an eine nie zu durchschauende, nie endende Reise einen bayrischen Hauch zufügt. Und niemand anderes als dessen Kollege Martin Kälberer fungiert auf dem Album als feinfühliger Pultmeister.

Pippo Pollina spielt in diesen dreizehn neuen Liedern auf einer großen Klaviatur von Gesten. Er beherrscht die Kunst, eine hitverdächtige Nummer mit packendem Bandgefüge zu schreiben, tänzelt durch luftige Folk-Arrangements, legt aber auch sein ganzes Herz und seine ganze Reife in unter die Haut gehende Balladen mit Cello, Bandoneón und Piano. Wenige vermögen es, ein Lächeln oder einen Frühlingsregen so metaphernreich zu beschreiben, Vergangenes so sinnlich heraufzubeschwören. Keine Revolution, sondern ein langsames Wachsen, so beschreibt er selbst seine Arbeit. Eine Musik, die dem, der sich in sie versenkt, auch selbst Zugehörigkeit schenkt.

Titel
  • Preludio
  • Mare mare mare
  • Cantautori
  • Laddove crescevano i melograni
  • Sono chi sei sono chissà
  • Anniventi
  • Da terra a terra
  • Helvetia
  • Ti vogghiu beni
  • L'appartenenza
  • E se ognuno fa qualcosa
  • Risveglio
  • Adesso che